#5: Lieblingsdinge von Frauke Helmers

Lieblingsdinge von Frauke Helmers (Dipl. Psychologin, Redakteurin, lebt und arbeitet  in München).

Wecker

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Vor rund 30 Jahren war dieser schlichte, schwarzweiße Digitalwecker mit leuchtenden Ziffern ein echtes Novum in meinem Kinderzimmer, heute erreicht er (für mich) fast schon Kult-Status. Zudem hat mein treuer Nachttisch-Geselle mit den Jahren ein sehr humanes Eigenleben entwickelt – bei Temperaturen unter 14 Grad stellt er automatisch auf Winterschlaf um: Statt des energischen Dauerpiep-Wecktons (sehr, sehr, effektiv!) ist dann nur noch ein leises Brummen zu vernehmen - sofern man davon wach wird. Ein sicheres Zeichen dafür, die Heizung aufzudrehen. Read more

Leica von 1923 für 336.000 Euro versteigert

Februar 7, 2009 by Henry Jakob Schmidt  
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Leica

Eine der ersten Leica-Kameras der Welt hat in Wien für 336 000 Euro ihren Besitzer gewechselt. Ein Privatsammler aus Europa habe das seltene Stück ersteigert, teilte die Galerie WestLicht mit. Es sei der höchste Preis, der je bei einer Auktion für eine Kleinbildkamera erzielt wurde. Bei der Kamera handelte es sich um ein Leica-Modell aus dem Jahr 1923. Sie stammt aus einer kleinen “0-Serie” von Leica-Kameras, mit denen der Hersteller in Wetzlar (Hessen) die Chancen einer Kleinbildkamera auf dem Mark austesten wollte. Das versteigerten Modell hat das Gehäuse Nr. 107. Die Kamera war nach Angaben des Auktionators die erste für den Export bestimmte Leica. Sie wurde zur Patentanmeldung nach New York verschickt.

Die F2

nikonf2titanfrontDie Nikon F2 ist eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera, die als Nachfolgerin der Nikon F die Dominanz der Firma Nikon im Bereich der Kleinbildspiegelreflexkameras weiter ausbaute. Sie gilt vielen als die beste mechanische Kamera und nimmt ihren Platz unter legendären Kameras wie der Nikon SP, der Nikon F, der Hasselblad 500 C/M oder der Leica M ein.Die Nikon F2 wurde 1971 vorgestellt und 1980 von der Nikon F3 abgelöst, die den Erfolg des japanischen Herstellers Nikon im professionellen Kleinbildsektor fortführen konnte, bis diese Spitzenposition in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts nach der Einführung der Nikon F4 an die Firma Canon ging.450px-nikon_f2_module.jpgZwar war die Nikon F2 nur eine graduelle Fortentwicklung gegenüber der F, vereinfachte jedoch die Bedienung im Vergleich zu dieser, speziell bei Verwendung mit Motorantrieben, der Spiegelvorauslösung, und dem Anbau von Rückwänden, und bot Belichtungszeiten bis 1/2000 s und bis 10 s (Nikon F: 1-1/1000 s). Verschiedene Teile waren zudem kompatibel zur Nikon F gehalten, so die Mattscheiben, der Sucheranschluss und der Blitzkontakt um die Filmrückspulkurbel. Read more

Ricoh GR Digital II

März 20, 2008 by Henry Jakob Schmidt  
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ricoh_gr_digitalBei der Ricoh GR Digital wurde mal konsequent puristisch gedacht: Mattschwarz, kein Zoom, kein Bildstabilisator, schlichter geht eigentlich nicht. Und dazu: Lichtstark und ein guter Weitwinkel. Wer für schöne City-Bikes ohne Bremsen bereit ist 2000 Euro auszugeben, darf auch hier für weniger gerne und zu recht mehr zahlen. Sehr auffällig wenn man sie in die Hand nimmt: Sie wiegt fast nichts. Kein Akku drin? Doch. Leider ist sie sehr langsam. Trotzdem eine der schönsten und interessantesten Kompakten auf dem Markt.  Read more

Mamiya

Februar 8, 2008 by Henry Jakob Schmidt  
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mamiya645Mamiya ist eines der ältesten japanischen Kameraunternehmen. Es wurde 1940 von Seichi Mamiya gegründet und konzentriert sich in seiner Produktpalette auf Mittelformatkameras für Berufsfotografen und ambitionierte Amateure. Seit gut 60 Jahren steht der Name Mamiya für fortschrittliche Fotoprodukte höchster Güte. So reicht das Engagement eines der ältesten Kamerawerke Japans von der kompakten Mamiya 6 Messsucher-Klappkamera mit Filmebenen-Fokussierung aus dem Jahre 1940 bis zur Mamiya 645AFD II und natürlich den neuesten Mamiya ZD-Produkten. Das Modell Mamiya 645 gilt als eine der in der Werbefotografie am meisten genutzten Mittelformatkameras. Die 6×7-Modelle (RB, RZ) sind aufgrund des “idealen” Seitenformats und der großzügigen Bilddarstellung auf der großen Mattscheibe zu den unter People- und Modefotografen beliebtesten Mittelformatkameras weltweit avanciert. Für beide Produktreihen bieten unterschiedliche Hersteller zudem eine Reihe von Digitalrückteilen an. Read more

Hasselblad

November 1, 2007 by Henry Jakob Schmidt  
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hasselblad_1600fHasselblad ist ein schwedisches Traditions- und Familienunternehmen der Fotowirtschaft und der optischen Industrie. Gründer ist Arvid Victor Hasselblad (* 8. März 1906 – † 6. August 1978). Heute hat Hasselblad nur noch 70 Angestellte und gehört der in Hongkong angesiedelten chinesischen Unternehmensgruppe Shriro. Kurz vor seinem Tode verkaufte Victor Hasselblad das (seit 1984 börsennotierte) Unternehmen, das seitdem von einem Kapitalfond zum anderen weitergereicht wurde und dabei einen langsamen wirtschaftlichen Niedergang erlebte, dem man seit 2005 durch die Übernahme des dänischen Scanner- und Digitalrückteilherstellers Imacon zu begegnen sucht. An bessere Zeiten dieses Unternehmens, das nach Eigendarstellung einst „die besten Kameras der Welt“ herstellte und stets die hervorragenden Objektive von Carl Zeiss verwendete, erinnert eine Bronzestatue seines Gründers in Göteborg.