veloheld. schwarz. weiß. ausverkauft.

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Ein kurzer Radstand, ein einziger Gang und ein schmaler Lenker. Beim veloheld. 2008 wurde die Geometrie eines Straßenrahmens und eines Bahnrades gekreuzt - herausgekommen ist eine ausgewogene Mischung aus der Agilität und Steifigkeit eines Bahnrahmens und der Beherrschbarkeit eines Straßenrades. Die Macher des veloheld. Rades, unter ihnen ein ehemaliger Fahrer der Bahnradnationalmannschaft, reduzieren die Bikes nicht nur auf die elementaren Bauteile, sondern bieten diese auch in zwei minimalen Farbvarianten an. Read more

Purismus

Februar 14, 2009 by Henry Jakob Schmidt  
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Veröffentlicht in November 1, 2007 von Henry Jakob

Purismus (von franz. pur: rein, unvermischt, pur) bedeutet in der Ästhetik ein Schwergewicht auf dem Klaren, Genauen, Regelmäßigen, auch Unverfälschten. Puristische Strömungen folgen oft auf Wellen des Manierismus und des Eklektizismus, die zum Beispiel ein Überborden des Ornamentalen mit sich bringen. Im engeren Sinn ist der Purismus eine Richtung der Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts. Sie wurde von Amédée Ozenfant und Charles-Edouard Jeanneret (Le Corbusier) 1918 mit dem Manifest Après le cubisme (Nach dem Kubismus) gegründet. Die Puristen strebten eine einfache funktionale Malerei und Bauweise an, in der sich Ästhetik und Maschinenwelt vereinigen sollen. Auf rationaler Grundlage sollten einfache geometrische Formen mit maschineller Präzision verwendet werden. Sie schätzen den Goldenen Schnitt als ideale Proportion. Rein dekorative Elemente lehnten sie ab.

Muji

mujiposterMUJI (Abkürzung von „mujirushi ryohin“) lässt sich mit „Keine Marke, gute Produkte“ übersetzen. Die japanische Lifestylekette wurde 1980 gegründet und machte sich unter Design-Puristen schnell einen Namen. Weltweit ist MUJI mit etwa 400 Filialen in 16 Ländern vertreten. In Deutschland gibt es zurzeit zwei Läden: Einen in Düsseldorf (der japanischen Hauptstadt in Deutschland) und einen in München. MUJI ist geprägt von minimalistischem Design, Funktionalität und Produkten, die ökologisch und ressourcenschonend hergestellt werden. Die Angebotspalette umfasst Schreibwaren, Büroartikel, Kosmetika, Haushaltsgeräte, Kleidung und Möbel. Namhafte Designer arbeiten für das japanische Unternehmen, allerdings anonym, so dass bei jedem Produkt unklar bleibt, wer es entworfen hat, da lediglich das schnörkellose und die Nützlichkeit der Produkte den Kunden überzeugen sollen. Einige Produkte werden im Londoner Victoria and Albert Museum sowie im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt und verkauft.