#15: Lieblingsdinge von Fabian Kasten

Lieblingsdinge von Fabian Kasten (Fotograf, lebt und arbeitet in München)

Kronan Rad

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Gebraucht aber quasi neuwertig von einem Freund gekauft. Mein derzeit einziges und damit wichtigstes Fortbwegungsmittel. Ich fahre mit dem Rad erst seit einem Jahr rum, bin aber in meinem Viertel (Westend, München) schon bekannt als “der Fotograf mit dem roten Fahrrad”. Vielleicht sollte ich meinen Laden so nennen… Read more

#9: Lieblingsdinge von Ursula Tschirch

Lieblingsdinge von Ursula Tschirch (* 1944 in Bad Kissingen als Ursula Juchelka. Psychotherapeutin, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main)

Rote Schuhe

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2005, die Entdeckung meines Lebens, groß, unförmig, ungemein leicht, ein wunderbares Laufen. Ich habe diese Schuhe noch in schwarz und grau, Designerin ist Petra Dieler, Frankfurt am Main. Read more

Der Budapester kommt aus Budapest

September 16, 2008 by Henry Jakob Schmidt  
Filed under Blog & Magazin, Kleidung, Schuhe

Budapester

Woher die Bezeichnung Budapester stammt oder wer sie zum ersten Mal verwendet hat ist nicht überliefert. Tatsache ist, dass dieses Schuhmodell typische osteuropäische Merkmale aufweist und in Budapest gefertigt wird. Vermutlich ist also der Modellname auf den Ursprung des Schuhs in der ungarischen Metropole zurückzuführen. Dort nennt man diesen Schuh übrigens Karlsbader.Der Budapester zeichnet sich durch die Summe der folgenden Merkmale aus:

- auf einem breiten, relativ geraden Leisten gefertigt
- der Leisten/Schuh zeigt eine hohe („aufgeworfene”) und relativ breit gerundete Spitze
- zwiegenähte Machart
- doppelte Sohle
- Derby-Schaftschnitt (offene Schnürung) mit aufgesetzter Hinterkappe
- Flügelkappe
- Fullbrogue-Lochverzierung

Fachleute betonen aufgrund der modelltypischen Ähnlichkeit mit dem Fullbrogue als Hauptkennzeichen des Budapesters die unverwechselbare Leistenform (man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Budapester Leisten). Read more

Red Wings mit Kakao und Kiste

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Hier das Resultat einer Zusammenarbeit zwischen dem italienischen “Markenmotzer” ? Vintage 55 und einer unserer Lieblingsshuhmarken Red Wings. Nicht ganz zu verstehen ist, was man an einem klassischen Red Wing Modell noch “vintage-mäßig-veredeln” kann, also einmal durch den Kakao ziehen und eine schicke Holzkiste dazu, uns gefällts auch. > www.vintage55.com Read more

Brütting

schuh_bruettung_astroturferEugen Brütting wurde am 26.01.1918 in Nürnberg geboren. Nach einer Ausbildung als Schuhmodelleur und verschiedenen Auslandsaufenthalten legte er 1946 den Grundstein für eine eigene Schuhfabrik. In engem Kontakt mit Sportlern und dem neuseeländischen Erfolgstrainer Arthur L. Lydiard entwickelte Brütting auf Basis wohlkonzipierter Leisten Schuhe, die von der gesamten Läuferelite ihrer Zeit getragen wurden. Die Modelle Roadrunner und Astroturfer haben noch heute einen eingeschworenen Fankreis und werden weiterhin anhand der Originalleisten handgemacht in Deutschland hergestellt. Bis heute hat die Firma Brütting das Know-How ihres Gründers konsequent weiterentwickelt und ist damit einer der führenden Anbieter von Sportschuhen für den Breitensport in Deutschland. Read more

Mister Minit

Veröffentlicht in November 3, 2007 von Henry Jakob

Früher (vor 25 Jahren?) hatte Mister-Minit den Ruf eines Billig-Schusters: “Die kleben nur! Kein echtes Handwerk! Wegen denen gehen die echten Schuster ein!”. Da war vielleicht was dran. Aber wer schnell mal einen Absatz geflickt haben wollte, mochte vielleicht nicht zwei Monate warten bis der alte Schuster aus dem Dorf damit fertig war. Noch so ein Vorurteil. Das auch manchmal zutraf. Heute, 50 Jahre Mister-Minit, stellen wir fest: Ein edel Schuster / Schlüsselmacher ist das nicht geworden, aber einer der wenigen letzten Bastionen der Reparaturkultur. Und das ist immer ein Wert an sich. Gegründet wurde die MINIT-Gruppe 1957 durch Donald Hillsdon Ryan in Brüssel unter dem Namen “Service Minute”. Bereits zwei Jahre später, 1959, wurde in Duisburg der erste deutsche Shop eröffnet. Unter dem Namen “Express-Absatz-Bar” lag der Schwerpunkt auf der schnellen, zuverlässigen Absatzreparatur. 1965 wurde der Name MISTER MINIT schließlich als Markenzeichen geschützt und die zusätzlichen Dienstleistungen Schlüssel- und Gravurservice eingeführt. Weitere Dienstleistungen folgten. MISTER MINIT kann als größter handwerklicher Dienstleister bezeichnet werden. Als Shop-in-Shop-Konzept bei Kaufhof oder Karstadt, in Einkaufscentern, Supermärkten oder Bahnhöfen ist MISTER MINIT platziert. Heute hat Mister Minit deutschlandweit rund 300 Shops und 500 Mitarbeitern sowie 60 Franchisenehmer.
Die Marke MISTER MINIT ist heute in fast allen europäischen Ländern vertreten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien und Tschechien. Darüber hinaus in Australien, Hong Kong, Japan, Kanada, Neuseeland, Singapur und Taiwan.