#11: Lieblingsdinge von Miriam Rech
Mai 7, 2009 by Henry Jakob Schmidt
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Lieblingsdinge von Miriam Rech (*1976, Grafik Designerin, lebt und arbeitet in Berlin)
Drehstuhl Model Nr.364

Den hatte mein Großvater in seinem Studierzimmer und darauf täglich 100 Briefe in 50 Sprachen getippt. Man konnte den Stuhl mal in der Höhe verstellen, das geht schon lange nicht mehr. Unter der Sitzfläche steht: Mechanik von Zeit zu Zeit ölen – ach so! Read more
#6: Lieblingsdinge von Sabine Schmidt
April 6, 2009 by Henry Jakob Schmidt
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Lieblingsdinge von Sabine Schmidt (* 1940 in Ulm, Tanzpädagogin, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main)
Eieruhr

Die kleine Eieruhr ist von meiner Mutter, Lisbeth, also etwa 60 Jahre alt. Sie stand immer bei uns in der Küche und meine Mutter hat mit Teig und Mehl an den Händen die Uhr gestellt. Sie war also meistens ziemlich eingestaubt. Wenn man sie auf eine halbe Stunde oder länger stellt, klingelt sie auch länger, wenn auch etwas stotternd. Read more
Michael Thonet
Juni 3, 2008 by Henry Jakob Schmidt
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Michael Thonet (* 2. Juli 1796 in Boppard, Deutschland; † 3. März 1871 in Wien) war ein deutsch-österreichischer Tischlermeister und Industrieller und gilt weltweit als Pionier des Möbeldesigns. Thonet war der Sohn des Gerbermeisters Franz Anton Thonet aus Boppard. Nach einer Tischlerlehre machte sich Thonet 1819 als Möbeltischler selbstständig. Bereits ein Jahr später heiratete er Anna Grahs. Mit ihr hatte er sieben Söhne, von denen zwei allerdings bereits im Kleinkindalter starben. Auch seine 6 Töchter überlebten allesamt das Kleinkindalter nicht.Ab 1830 begann Thonet mit Versuchen, aus verleimten und gebogenen Holzleisten Möbel herzustellen. 1836 gab es mit dem Bopparder Schichtholzstuhl einen ersten Erfolg. Den für diese Arbeitsweise benötigten Leim lieferte die Michelsmühle aus Boppard. Thonet gewann ein gutes Stück Unabhängigkeit, als er diese Leimsiederei 1837 erwarb. Read more
Andoo Stuhl
November 20, 2007 by Henry Jakob Schmidt
Filed under Haus & Wohnen
Der Andoo Stuhl von Walter Knoll gewann den red dot award product design 2007. Die Begründung (red dot): Die Logik des Minimalen. Die Minimal-Art ist eine Kunstrichtung, die in den frühen 60er Jahren in den USA als Gegenbewegung zum sogenannten Abstrakten Expressionismus entstand. Die Minimal-Art strebt nach Objektivität und schematischer Klarheit, die sich insbesondere in Skulpturen und Objekten wiederfindet. Der Stuhl Andoo ist nach der Maxime gestaltet, die sich ebenfalls als Minimal-Art definiert. Die Worte „Ruhe“ und „Klarheit“ sollen die Anmutung dieses eleganten Möbels unterstreichen. Geprägt ist sie durch eine spezifische Ästhetik, die sich aus dem Zusammenspiel seiner Materialien ergibt. Es geht um die Art und Weise, wie die Materialien Holz und Leder in einem hohen Maß an Präzision miteinander verbunden werden. Read more

